Der Morgen, an dem der Winter Gewißheit wird.
Wenn's morgens noch nicht hell ist
Sondern noch Zeit bleibt
Um mich an den Tag zu gewöhnen
Und sich der Horizont erst erhellt
Beim zweiten Kaffee
Ich schließe leicht fröstelnd das Fenster
Das die Nacht über
Die Träume hinaus- und die Luft hereinließ
Die Gedanken haben ausreichend Ruhe
Sich einzuschwingen
In die sanfte Routine des Tags
Nebel bereichern meine Phantasien
Und meine Wünsche
Finden sichre Verstecke im Grau
Seh ich den Herbst sich wegschleichen
Bunter und kühler und leiser
So werde Winter
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Eine ganze Menge USB-Kabel verschiedenster Formfaktoren, uralte selbstgebrannte CDs, diverse Zeitungsausrisse und weiterer Kram aus vier Schubladen: weg.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden machten mich am 20.10.2026 eine Menge Aussortiertes, ein Mittagsschlaf, einige aufgeschriebene Sachen.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

